Der Auftakt zur Belagerung

Am 14. Mai 1706 beginnen die Franzosen, nun 44.000 Mann stark, unter dem Kommando von General La Feuillade die Belagerung.
Die Stadt ist aber inzwischen rundum von einem grossem Kreis von Festungen umgeben, die bis zu den vorgelagerten Hügeln reichen und das Bollwerk der grossartigen Zitadelle vervollständigen. Sie wurde ja 150 Jahre vorher durch Herzog Emanuele Filiberto errichtet, nachdem Turin als neue Hauptstadt des Herzogtums proklamiert worden ist.
Turin ist nicht nur eine der modernsten Festungen in Italien, sondern auch eine Stadt mit 40.000 Einwohnern, reich an den ersten barocken Palästen, schönen Strassen und an einer Kultur, die dank dem ‚Theatrum Sabaudiae’ in ganz Europa bekannt geworden ist.

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Die Belagerung Turins

Die Belagerung Turins von 1706 ist ein Ereignis mit enormen lokalen und internationalen politischen Auswirkungen für das Europa des 18.Jh., auch hinsichtlich der Realisierung einer Vereinigung Italiens.

Die Hauptstadt des Herzogtums Savoyen, als kleiner Staat Europas zwischen den zwei grossen Kräften Frankreich und dem Österreichischen Reich, muss während der vier langen Sommermonaten von 1706, dramatische Tage voller Angst, schweren Bombardementen und auftretender Hungernot erleiden.

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